Asteya oder Nicht-Stehlen umfasst neben dem unerlaubten Nehmen von Dingen, die anderen gehören, auch das Benutzen eines Gegenstandes für einen anderen als den ihm zugedachten Zweck oder über die Zeit hinaus, die der Besitzer hierfür gebilligt hat. Hier wird die Idee der Freiheit, die in der Befolgung dieses ethischen Konzepts steckt, ganz besonders deutlich. Denn ein Mensch, der keinerlei Bedürfnis hat, etwas zu besitzen, was ihn nicht zutiefst gehört, ist frei.